Wölfe
Der Wolf, das Symbol für die tiefverborgenen Schattenbereiche unseres Seins, Symbol für Stärke, Unabhängigkeit und Wildheit.
Kaum ein anderes Tier hat die Fantasie des Menschen derart angeregt und in seiner Kulturgeschichte eine so große Rolle gespielt wie der Wolf. Als geheimnisvolle Gestalt taucht er in vielen Legenden, Mythen und Märchen auf. Als Sinnbild des Bösen, das den Menschen bedrängt und ihm schadet, wurde er gnadenlos verfolgt und nahezu ausgerottet.
Auch heute noch ist das Verhältnis zwischen Mensch und Wolf von großen Gegensätzen geprägt und reicht vom Bild der reißenden Bestie bis hin zu einer tiefen Faszination und zu unkritischer Verherrlichung.
Was wir in der äußeren Natur verfolgen und ausrotten, merzen wir auch in unserer Seele aus.
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Grauwolf (Öl, 30 cm x 40 cm)
Im Privatbesitz

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Grauwolf im Schnee (Öl, 24 cm x 30 cm )
Im Privatbesitz

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Polarwolfwelpe (24 cm x 30 cm)
Im Privatbesitz

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Polarwolf (30 cm x 40 cm)
Im Privatbesitz

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Wölfe und Raben (Öl, 40 cm x 50 cm)
Im Privatbesitz

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Kolkraben teilen dasselbe Schicksal wie Wölfe. Sie wurden von Menschen als Beutekonkurrent bekämpft, verfolgt und nach der Erfindung der Schusswaffen fast ausgerottet. Für die Indianer sind Raben und Wölfe Tiere der Weisheit.
In germanischen Sagen tauchen Wölfe und Raben oft gemeinsam auf. Der höchste Gott Odin wird von zwei Raben und zwei Wölfen begleitet. Seine beiden Raben „Hugin“ (der Gedanke) und „Munin“ (die Erinnerung) schickt er jeden morgen los, um die Welt zu erkunden. Nach der Rückkehr berichten sie ihm, was sie auf ihren Rundflügen gesehen haben. Deswegen nennt man Odin auch den „Rabengott“. Von seinem Thron aus überblickt er die gesamte Welt, zu seinen Füßen wachen die Wölfe „Freki“ (der Gierige) und „Geri“ (der Gefräßige).
Die Odin-Sage bewahrt das uralte Wissen aus unserer Vergangenheit und erzählt über die Verbundenheit des Jägers, dem Wolf und dem Raben.